166. Fairtrade-Stadt in Deutschland

Die Anfänge dieser Bewegung gehen auf eine Initiative von Bruce Crowther in dem kleinen englischen Ort Garstang im Jahr 2001 zurück. Sie startete erfolgreich und das öffentliche Interesse war so groß, dass sie rasch Nachahmer fand.

Weltweit sind es inzwischen über 1.200 Städte in 24 Ländern. Die erste Fairtrade-Stadt in Deutschland war 2009 Saarbrücken.

Auf dem Weg dorthin müssen fünf Kriterien erfüllt sein: Zunächst muss der Stadtrat den Beschluss fassen, diesen Titel anzustreben. Danach braucht es eine lokale Steuerungsgruppe, die alle Aktivitäten koordiniert. Abhängig von der Größe der Stadt müssen in einer gewissen Anzahl von Geschäften, Restaurants und Cafés fair gehandelte Produkte angeboten werden. Dazu müssen öffentliche Einrichtungen wie Ämter, Schulen und Kirche faire Waren einkaufen und anbieten. Zu guter Letzt ist ein Mindestmaß an Öffentlichkeitsarbeit in den örtlichen Medien erforderlich.

In Deutschland wird dies geprüft von Trans-Fair e.V.. Erst wenn alle Kriterien erfüllt sind, gibt es die Auszeichnung "Fairtrade-Stadt". So wie jetzt für Laufen und Oberndorf.

Infoblock in der Südostbayerischen Rundschau

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