Ökomodellregion

Waging am See, Taching am See, Kirchanschöring, Petting, Wonneberg, Stadt Tittmoning, Fridolfing, Teisendorf, Saaldorf-Surheim, Stadt Laufen

Mit Schreiben vom 24.01.2017 teilte das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern der Stadt Laufen mit, dass das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten den Beitritt der Stadt Laufen zur Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel positiv beschieden hat.

Ziel der Öko-Modellregion ist es, wertschätzendes Miteinander von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft aktiv zu leben. Öko ist heutzutage nicht mehr aus der Landwirtschaft wegzudenken.

Mit dem Schwerpunkt Ökolandbau ist diese Region ein gutes Beispiel für gelebte Vielfalt. Und: gute ökonomische Bedingungen und die stetig wachsende Nachfrage bieten heimischen Bauern aktuell gute Perspektiven für die Umstellung auf Ökolandbau.

Der Erfahrungsaustausch zwischen Biopionieren der ersten Stunde, jungen Ökolandwirten und konventionellen Landwirten wird in Zukunft bestimmt einiges in Bewegung bringen.

Die Gemeinden und deren Bürgermeister unterstützen die Öko-Modellregion in vielen Bereichen. Die Einführung von Bio-Menüs in den Gemeinschaftsküchen von Kliniken, Schulen und Kindergärten soll unterstützt werden, wie z.B. an der Salzachklinik in Fridolfing.
Die für die Region früher typischen Streuobstwiesen werden wieder vermehrt angepflanzt und gepflegt, auch auf kommunalen Flächen. Außerdem haben alle Kommunen ein umfangreiches Beschlusspaket verabschiedet, das den Ökolandbau in der Region stärken und den ökologischen Gedanken im Tätigkeitsbereich der Kommunen verankern soll.

Die Kommunen wollen künftig auch touristische Chancen nutzen, die die Ökomodellregion bietet.

Weitergehende Informationen unter: http://www.oekomodellregionen.bayern/oko-modellregion/wagingersee-rupertiwinkel/

Vorstand der Ökomodellregion

Der Vorstand der Ökomodellregion - die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden, Foto von Norbert Höhn
Der Vorstand der Ökomodellregion - die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden, Foto von Norbert Höhn

Multimediale Informationen zur Ökomodellregion

Mitschnitt der Life-Sendung "Cafe um 3" am 08.09.2017 auf Bayernwelle Südost mit Moderator Alexander Fussek

Jessica Linner zur Ökomodellregion allgemein

Ankündigung von Jessica Linner Ökoerlebnistag

Mitschnitt der Life-Sendung "Cafe um 3" am 25.09.2017 auf Bayernwelle Südost mit Moderator Alexander Fussek

Allgemeine Informationen zur Ökomodellregion

Ankündigung Exkursion Forum Ökologie in die Ökomodellregion

Bioweidefleisch Heini Thaler

Ökomodellregion Ausblick 2018

Mitschnitt von "Treff Waging" am 16.10.2017 um 17:00 Uhr auf Bayernwelle Südost mit Moderator Alexander Fussek

Vorstellung der Ökomodellregion

Biobier der Brauerei Stein mit Markus Milkreiter

Biomüsli des Herstellers Barnhouse mit Sina Nagl

Blick in die Zukunft der Ökomodellregion

Veranstaltungen der Ökomodellregion

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Mitteilungen der Ökomodellregion

Die Grüne Woche in Berlin (19. bis 28.1.) wirft sie aktuell wieder auf die vielen Fragen, Thesen, Bewegungen und Ideen zum Thema Umweltschutz, Bio & Co. Wir werfen wieder mal einen Blick auf das aktuelle Geschehen bei den Bestrebungen in Sachen Öko, Regionalität und Nachhaltigkeit in Bayern.

Den gesamten Bericht des InMagazin "Raus aus München", erschienen am 24.01.2018 von Ingeborg Pils und Laura Amadi lesen Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Hannes Höfer, erschienen in der SOR vom 28.12.2018

Chiemgau / Rupertiwinkel. Wenn ein jeder Milchbauer nur ein „bissl“ weniger Milch produzieren würde, der Preis bliebe stabil. Davon ist Demeter-Berater Alois Fersch überzeugt. Relativ stabil hingegen ist der Preis bei Biomilch. Deren erfasste Menge war 2016 in Bayern um 15 Prozent gestiegen, der Verkauf an Biomilch hatte um 11 Prozent zugelegt. Einen Weg für Biobauern und umstellungswillige Betriebsleiter bieten der Demeter Erzeugerring und die Demeter Milchbauerngemeinschaft. Fersch stellte den interessierten Bauern im Pettinger Gasthaus Riedlerwirt das „System“ Demeter vor. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte die Ökomodellregion (ÖMR) Waginger See / Rupertiwinkel.

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Von Hannes Höfer, Traunsteiner Tagblatt vom 28.12.2017

Landkreis Traunstein / Rupertiwinkel. Der Preis für konventionelle Milch war in den letzten Jahren ins Bodenlose gefallen. Auf deutlich höherem Niveau und relativ stabil zeigte sich dagegen der Preis für Bio-Milch, weshalb viele Bauern umgestellt haben oder umstellen wollten. Das Problem: Etliche Betriebe fanden keinen Abnehmer für ihre Bio-Milch. Nun ist der Milcherzeugergemeinschaft (MEG) Traunstein ein Vertrag gelungen, der Öko-Bauern ohne Abnahmevertrag Hoffnung gibt. Die Berliner Milchhandels-Gesellschaft kauft ab 1. Januar Bio-Milch von zertifizierten Bauern der Region. MEG-Vorsitzender Paul Obermeier berichtete auf Einladung der Ökomodellregion zum Umstellerstammtisch für Milchviehbetriebe im Pettinger Riedlerwirt über die neuen Chancen für seine Landwirtskollegen.

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Die starke Nachfrage der Haushalte an Bio-Produkten hat dazu geführt, dass mittlerweile über fünf Prozent der angebotenen Lebensmittel in Deutschland aus ökologischer Erzeugung stammen. Besonders junge Privathaushalte zeigen sich sehr „bioaffin“, aber auch immer mehr Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie kaufen regelmäßig ökologisch erzeugte Lebensmittel ein und bewerben ihr Bio-Angebot.

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Die Erziehung und Pflege von Streuobstbäumen macht Arbeit, aber auch sehr viel Freude – das verdeutlichte Annette Bobenstetter aus Waging bei einem gut besuchten Treffen der Gruppe „Streuobst und Artenschutz“ der Ökomodellregion im Ottinger Oberwirt.

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Zwei Handvoll Landwirte aus der Ökomodellregion und aus Nachbarslandkreisen haben sich heuer zusammengeschlossen, um im dritten Jahr versuchsweise heimischen Biogelbsenf anzubauen und einen benachbarten Biohändler aus Mühldorf damit zu beliefern. Ihre Erfahrungen haben sie zum Jahresabschluss ausgetauscht, denn Erfahrungsberichte von Praktikern aus der Region gibt es bisher so gut wie keine. Selbst die Landesanstalt für Landwirtschaft hat noch keine Sortenversuche zu Bio-Gelbsenf im Programm; die Entscheidung im Anbauprojekt fiel 2016 und 2017 auf die Sorte Matigena als erucasäurearme Sorte.

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„Eine tolle Rückschau darauf, was in der Ökomodellregion alles passiert ist“: So nannte Bürgermeister Hans-Jörg Birner die Präsentation von elf Seminararbeiten von Schülern des Traunsteiner Annette-Kolb-Gymnasiums in der Aula der Schule in Kirchanschöring. Jeweils in Zweier- beziehungsweise Dreiergruppen berichteten die Schüler in etwa fünfminütigen Vorträgen über Einzelaspekte der Ökomodellregion.

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Waging am See. Eine Motivation für konventionell wirtschaftende Bauern, sich zumindest mit dem Thema biologischer Landbau zu befassen, und eine Information für die Verbraucher, dass die Produktion biologisch erzeugter Lebensmittel einen deutlichen Mehraufwand erfordert und daher die Preise dafür entsprechend höher sein müssen: Darum ging es unter anderem bei einer vom Forum Ökologie organisierten Begehung in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel unter Führung von Sylvester Dufter, Susanne Seidl und Martin Ober. Ziel waren zwei Bio-Höfe: der Milchviehbetrieb von Franz und Rosi Gröll in Unterstefling und der Weidefleischbetrieb von Heini und Alice Thaler in Hochreit, beide in der Marktgemeinde Waging am See gelegen.

Tittmoning. Nach der kulinarischen Eröffnung mit einem heimischen Buffet im Hofcafé „Mühlradl“ in Mühlham wurden die 21 landwirtschaftlichen Betriebe geehrt, die sich am Wiesenwettbewerb der drei Regionalinitiativen – Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE), Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel und Leader-LAG Traun-Alz- Salzach – beteiligt hatten. Drei dieser Wiesenflächen wurden von der Jury als besonders vielfältig eingeschätzt, von Hans Glück aus Grassach, Matthias Winkler aus Ollerding und Andreas Buchwinkler aus Haberland bei Saaldorf-Surheim. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den „Drei Loisein“ umrahmt.

Sich von der Qualität der heimischen Bio-Produkte überzeugen, das konnten die 35 Teilnehmer der zweiten Genussradltour durch die nördliche Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel. Organisiert von der Projektleitung der Ökomodellregion im Rahmen der Ökoerlebnistage verkosteten die sportlichen Verbraucher regionale Bio-Produkte und erfuhren bei ihrem Besuch auf vier Biohöfen, wie Tiere gehalten werden und wie Lebensmittel mit hoher Qualität entstehen.

Tittmoning. 21 artenreiche landwirtschaftliche Flächen waren zum Wiesenwettbewerb der drei Regionalinitiativen – Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE), Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel und Leader-LAG Traun-Alz- Salzach – gemeldet worden. Bei einer Feierstunde am Samstag im Hofcafé „Mühlradl“ in Mühlham wurden alle Teilnehmer für ihren Einsatz für Natur und Umwelt geehrt. Drei Wiesenflächen wurden von der Jury als besonders vielfältig eingeschätzt, ihre Besitzer mit den Plätzen 1 bis 3 ausgezeichnet.

Waging am See. Im Gebiet der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel gibt es zahlreiche Landwirte, Gärtnereibetriebe und sonstige Produzenten, die auf nachhaltige Weise beste ökologisch erzeugte Nahrungsmittel erzeugen. Sie verkaufen ihre Produkte in Hofläden, auf Bauernmärkten, in ausgesuchten Dorfläden, an einzelne Wirtschaften – haben damit aber nur begrenzte Absatzmärkte. Das ist schade, findet die engagierte Waginger Gesundheitstrainerin und Vollwertköchin Yvonne Liebl, die auch für die Ökomodellregion schon eine ganze Reihe von Kochevents veranstaltet hat. Daher hat sie ein Konzept entwickelt, wie diese Nischenprodukte noch weitere Verbreitung finden können: die „Bio-Genusskiste“.

Kirchanschöring. Wer seinen Gästen Produkte aus nächster Nähe, von Frische und bester Qualität gekennzeichnet, vorweisen kann, hat einen gewissen Wettbewerbsvorteil. Und genau diesen Wettbewerbsvorteil versucht die Ferienregion „Waginger See“ herauszustreichen. Dazu leisten die „Waginger See-Genusswochen“, die am Sonntag, den 10. September, losgehen, einen nicht unerheblichen Beitrag. Ihren Abschluss finden die Wochen mit der musikalisch umrahmten „Schmankerl-Meile“, die am 8. Oktober wieder in Verbindung mit dem Waginger Bauern- und Handwerkermarkt über die Bühne geht.

Ein wesentlicher Hebel für mehr Biolandbau ist die Stärkung der Wertschöpfung bis zur Verarbeitung der heimischen Produkte, ob Milch, Fleisch oder Ackerfrüchte. Biolandbau lohnt sich, wenn der Mehraufwand durch einen fairen Preis für die Erzeugnisse entlohnt wird. Die Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel setzt sich für mehr Biolandbau ein und deshalb sind bereits mehrere solcher Leuchtturm-Kooperationen zwischen Biobauern und heimischen Verarbeitern entstanden: So wird in der Region das erste Biobier aus heimischer Braugerste produziert, das erste Müsli mit heimischem Hafer und Dinkel sowie Gelbsenf mit Senf vom Waginger See hergestellt – alles in Kooperation mit hervorragenden Bio-Verarbeitern.

Die Spezialisierung und zunehmende Arbeitsbelastung in der Landwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass die meisten Landwirte ihre Erzeugnisse nicht mehr direkt in der Umgebung vermarkten oder ans örtliche Lebensmittelhandwerk geben, sondern die Vermarktung ihrer Produkte größeren Abnehmern überlassen, die am Markt Profis sind, und sich nicht mehr selbst damit befassen.

Mit großen Engagement haben die Verantwortlichen der Tourist-Info Waginger See in Zu-sammenarbeit mit der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel in den letzten Monaten ein zukunftsfähiges Tourismuskonzept ausgearbeitet (wir berichteten). Teile daraus bilden die Grundlage, mit dem sich die Region an einem Wettbewerb des Bayerischen Umweltmi-nisteriums beteiligt. Dieses will in einem Pilotprojekt drei Gemeinden als Naturtourismus –Region entwickeln und fördern. Die Gewinner werden am 5. Juli bekannt gegeben.

Bei Bilderbuchwetter und hochsommerlichen Temperaturen fand Ende Mai der erste Biotag in der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel statt.

Ziel war es laut Eva Gruber, kulinarische Genüsse aus der Ökomodellregion Einheimischen, Vermietern und künftig vor allem den Gästen nahezubringen: „Wir konnten hinter den Kulissen sehen, mit welcher Überzeugung und Leidenschaft diese Produkte erzeugt werden. Die Biolandwirtschaft ist ein wichtiges Standbein für den Landschaftserhalt und für den Ausbau des sanften Tourismus in der Ökomodellregion,“ so Eva Gruber, Leiterin der TI Waging.

Der Kurzfilm ist unter folgender Quelle zu finden: http://www.rfo.de/mediathek/65388/Genusstour_durch_Ouml_komodellregion.html

Waging am See. Anstrengende Wochen liegen hinter den Verantwortlichen der Waginger Tourist-Info und der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel. In weniger als drei Monaten haben sie zusammen mit touristischen Fachleuten aus den zwei Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sowie interessierten Bürgern unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider ein Tourismuskonzept erstellt. Nachdem dieses Konzept bei verschiedenen Treffen und Workshops ausgearbeitet und bei einer Veranstaltung in Otting präsentiert worden war, wurden Elemente daraus zu einer Bewerbung verwoben, mit dem die Region an einem Wettbewerb des Bayerischen Umweltministeriums teilnimmt. Als Pilotprojekt sollen dabei über den Wettbewerb drei Gemeinden ausgewählt werden, die sich zu einer Naturtourismus-Region entwickeln sollen und die dafür jeweils eine Förderung von bis zu 70.000 Euro erhalten.

Die Ökomodellregion will mehr sein als eine gute Idee. Und das Programm ist ambitioniert. „Wir werden zum Teil schon von den weiteren Schritten überholt“, stellte Bürgermeister Hans Feil in der jüngsten Sitzung des Laufener Stadtrates fest. Da Laufen als letzte der zehn Gemeinden zur Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel gestoßen war, gilt es nun, notwendige Beschlüsse zu fassen. Der Stadtrat segnete einhellig ein Zehn-Plus-Vier-Punkte-Programm zu Zielen und Praxis ab.

Das Naturkostunternehmen Byodo hat vier neue Landwirte für sein regionales Senf-Anbauprojekt gewinnen können. Somit bauen in der Ökomodellregion Waginger See im bayerischen Rupertiwinkel mittlerweile neun Landwirte Bio-Gelbsenf an.

„Die Aktion blühender Landkreis in Traunstein war kein Strohfeuer, sondern wird in den nächsten Jahren konstant fortgesetzt – und Streuobstwiesen leisten dafür einen wichtigen Beitrag, weil sie für Honig- und Wildbienen eine sehr gute Trachtquelle sind“, so stimmte der neue Kreisfachberater für Gartenkultur, Markus Breier, die ca. 30 interessierten Teilnehmer auf dem Gang zur Obstwiese der Familie Geisreiter in Zözenberg bei Waging ein.

Auf Anregung einer Gastgeberin aus Waging, dass man sich Gedanken über ein Urlaubsbier machen möge, hatte die Tourist-Info die Idee, die in der Ökomodellregion angebaute Bio-Braugerste von der Steiner Brauerei ins Spiel zu bringen. Nun ist das Ergebnis auf dem Markt und im Einzel- und Fachhandel rund um den Waginger See erhältlich. Mit dem Gedanken, Urlaubsgäste zur An- oder Abreise mit einem kleinen Geschenk zu überraschen, möchten sich vor allem Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen angesprochen fühlen, das Bier anbieten und somit regionale Identität im Tourismus fördern.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF-Dokument.

Bio ist für den Mühldorfer Müslihersteller „Barnhouse“  eine tief verwurzelte Überzeugung. Und so liest sich auch die 38-jährige Firmengeschichte. Beim Aussaattag im Landkreis Altötting wird die seit einem Jahr bestehende Partnerschaft mit 46 Biolandwirten aus der Region gepflegt.

Warum die kleine Elisa weint, liegt auf der Hand oder – eben nicht mehr auf der Hand, sondern als goldgelbes Häufchen unten auf dem aufgebrochenen, dunklen Ackerland. Im Sackerl der Zweijährigen ist kein Körnchen mehr drin, da mag sie den Jutebeutel noch so sehr schütteln und mit ihren tränengefüllten Kulleraugen forschend ins Tascherl schauen – es ist leer, die Saat ist ausgebracht. Der Hafer braucht jetzt nur noch a bisserl Sonne, Wasser und vermutlich Liebe − und schon geht’s dahin, dem weiß-blauen Himmel mit zunehmender Reife entgegen.

Bitte beachten Sie den beigefügten Artikel im PDF-Format.

Zum ersten Mal hatte die Projektleitung der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel zum verbandsübergreifenden „Umsteller-Stammtisch“ in den Riedlerwirt z´Petting eingeladen. Rund 30 Teilnehmer, die Interesse an der Umstellung ihres landwirtschaftlichen Betriebes von konventioneller auf eine biologische Bewirtschaftungsweise zeigen, sich aktuell in der Umstellungsphase befinden oder vor kurzem umgestellt haben, trafen sich zum offenen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Waging am See. „Vielen Hobbygärtnern ist nicht bewusst, dass sie mit dem Kauf von torfhaltiger Erde zur Zerstörung wertvoller und schützenswerter Moore beitragen“: Diese Mahnung richtet Beate Rutkowski zu Beginn der Pflanzsaison an alle umweltbewussten Gartenbesitzer. Die Vorsitzende der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Traunstein ist auch in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel engagiert; dort ist sie Sprecherin der Arbeitsgruppe Artenschutz und Streuobst.

Petting. Für manchen ist es ein Katalog, ein Sammelsurium an Ideen und Vorschlägen. Für andere ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem Tourismuskonzept für die Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel (ÖMR). 50 mögliche Projekte und Einzelmaßnahmen listete Professor Dr. Ulrike Pröbstl-Haider im Pettinger Gasthaus Riedler auf 99 Seiten auf. „Fast alles davon kommt aus Ihren Reihen“, hielt sie den kritischen Stimmen aus den Reihen von Bürgermeistern, Tourismusmanagern und Geschäftsleitern entgegen. Am Ende durfte jeder insgesamt zehn Stimmen in vier Kategorien vergeben. Die Favoriten unter den Vorschlägen: Eine Bier-Radltour, Bio in der Gastronomie, qualifizierte Kulturlandschaftsführer und Landschaft im Wandel.

Anbei finden Sie den gesamten Artikel in PDF-Form.

Was hat ein Wald in Wonneberg mit dem Schutz des Waginger Sees zu tun? Bei einem Waldbegang in der Ökomodellregion erläuterte Förster Max Poschner  gemeinsam mit Leonhard Strasser (Agrarbündnis) und Hans Praxenthaler (Arbeitsgemeinschaft naturgemäßer Waldbau), wie z.B. der Schutzwaldstreifen am  Panolsgraben in Wonneberg so bewirtschaftet werden kann, dass er seine Schutzfunktion für den Seezubringer als Nährstoffrückhalt und Wasserspeicher  auch in Zukunft erfüllen kann.

Wie kann ich Eiweißquellen vom eigenen Hof erschließen und für die Tierfütterung sinnvoll nutzen? Praktiker in der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel hatten im Vorjahr zu Felderbegehungen eingeladen und zogen jetzt ein Resümee aus ihren Erfahrungen.

Wonneberg. Das Zusammenspiel von Naturerlebnis und Kulturlandschaft spielt im touristischen Angebot am Waginger See schon immer eine wichtige Rolle. Mit der Ökomodellregion kam das Ziel dazu, mehr Bioprodukte in der Region zu erzeugen und zu vermarkten. Durch die Verbindung zu Direktvermarktern und Bioprodukten aus der Region ergeben sich touristische Chancen, die für Einheimische wie für Gäste stärker erschlossen werden soll. Um passende Angebote in Richtung einer Genussregion zu entwickeln und die Ökomodellregion für den Gast erkennbar und erlebbar zu machen, finden am heutigen Montag und morgen, Dienstag, in der Tourist-Info in Waging vier Workshops statt. Auftakt dazu war eine Veranstaltung im Gasthaus „Alpenblick“ in Weibhausen, bei dem Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider aus Polling im Landkreis Weilheim ihre Vorstellungen skizzierte und zur Mitarbeit aufrief.

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